Klaue keine fremden Bilder nicht

Ach ja, das Urheberrecht und die Fotobearbeitungssoftware

Mehr noch als von dem Fall, den ich gleich berichte, hat mich dieser Tage überrascht, dass ein Desktop-Foto meines digitalen Visitenkarten-Entwurfes bei Vistaprint nach dem Upload bei Pinterest dort automatisiert mit dem Quellenvermerk der eigentlichen Bildquelle – eines Internet-Fotohändlers – versehen wurde. Also weder mein Desktop noch Vistaprint wurden als Quelle identifiziert. Es geht da bei um den Mann mit dem Werkzeug am Gürtel:

Visitenkarte GaestePLUS Michael ReichelDiese Visitenkarte gehört zum Verkaufsangebot von Vistaprint. Na hoffentlich haben die ihre Lizenz für das Foto redlich erworben und griffbereit für jeden eventuellen Streit gelagert. Ich nutze die Karte weiter im guten Vertrauen, dass ich höchstens die Hoeness – Strafe für Kavaliersdelikte bis 30 Millionen Schadens- umfang erhalte, mit Freigang und so.

 

 

 

 

 

Viel pikanter aber ist die Panne . . .

. . . im Wahlkampf in Großbritannien. Da wirbt ein leichtfertig bei einem Internet-Foto-Händler erworbenes (und doch wieder erkennbar mit Photosoftware retuschiertes) Bild von einer DEUTSCHEN Straße für ENGLISCHE Wirtschaftspolitik. Ein schönes Selbsttor von der Mannschaft um David Cameron. Hier das Bild dazu. Das Original von Burzik ist bei den Bildagenturen iStock photo und Getty Images zu finden und mit eindeutigen Ortsmarken versehen.
Cameron vor deutscher Strasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Lektion zum Einsatz fremder Bilder ist wohl all zu eindeutig.